Rügen Teil I

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In der Chemopause war eine Luftveränderung zwingend notwendig. Also ab an die Ostsee, aber bitte nicht in die typischen Touristenzentren. Wir fuhren zum südlichen Teil der Insel Rügen. Natur pur aufgrund der umliegenden Naturschutzgebiete. In Poppelvitz – ein Ortsteil von Garz - hatten wir ein wunderschönes Ferienhaus. Wir wurden mit einem molligen Kaminfeuer im Haus begrüsst. Strahlende Sonne, aber für die Temperaturen war der Kamin herrlich. Am nächsten Tag erkundeten wir die Umgebung, wanderten durch Puttbus und abends waren wir zum Fisch essen in Stralsund von unseren Freunden eingeladen. Meine Befürchtungen, dass meine Kraft nicht für unser Tagesprogramm ausreicht, sind nicht eingetroffen. Im Gegenteil, ich hätte noch stundenlang am Strand wandern können. Aber 6 km spazieren ist für mich eine super Leistung und für die nächsten Tage war weitere Kraft notwendig. Am zweiten Tag erkundeten wir den Steinstrand -Palmer Ort – auf Zudar.

Auf Zudar gibt es wundervolle Strände zum Spazieren gehen(Palmer Ort) zum Baden -das gelbe Ufer- und zum Verweilen und Natur genießen die zahlreichen Wiek. Der naturbelassene Zeltplatz bei Zicker wunderschön. Hoffentlich setzen sich nicht !!! die Bebauungspläne von 44 Häusern auf diesem Zeltplatz durch. Diese Natur, die Ostseeluft, die freundlichen Begegnungen und Gespräche mit den Einheimischen haben mir viel Kraft gegeben.Von Tag zu Tag ging es uns besser :)

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Am Tag unserer Abreise besuchten wir noch die Gärtnerei Ursula Müller in Garz, An der Schleuse 8 a. www.gaertnerei-ruegen.de

Wer sich in dieser Gegend aufhält, für den sollte der Besuch dieser Gärtnerei PFLICHT sein. Erstmal war ich von der Angebotsvielfalt beeindruckt. Dann ging es zum Einkaufen ab auf´s Feld.

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Super! frisch vom Feld landeten Rotkohl, Wirsingkohl, Möhren, Petersilienwurzel, Sellerie,Brokkoli gleich in den Einkaufskorb. Noch Kartoffeln, Knoblauchherzen und Zwiebeln eingesackt und das Auto war gut beladen. Anschließend fuhren wir noch zur Rügener Molkerei in Poseritz und versorgten uns mit einheimischen Produkten, wie Sanddorndessert, Frischkäse, Joghurt und frischer Milch. Schade, dass ich meine alte Milchkanne nicht mit hatte. In dieser Molkerei kann man seine Milch noch lose einkaufen. Wenn man keine Behältnis bei hat, kein Problem, es gibt Flaschen zu kaufen. Jetzt habe ich erstmal mit dem Gemüse genug Küchenarbeit.

Im Teil 2 berichte ich über ein liebevoll gestaltetes Erntedankfest, auf dem wir durch Zufall gestrandet sind.

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PS: Durch die gute Seeluft waren meine Werte bei der gestrigen Chemo super.